04. März 2010

Datenbankupdate und die Folgen

Das Blog läuft wieder, aber die Sidebars sind noch im Allerwertesten. Schätze, das Blog wird an den Rändern noch für ein paar Tage eine Baustelle bleiben, aber zumindest ist so etwas wie regulärer Betrieb wieder möglich.

Die Linkliste und das andere Gefummel am Rand werden hoffentlich bis morgen Abend wieder da sein.

11. Januar 2010

AOL Deutschland macht dicht

Damit trifft ein, was langfristig vermutlich ohnehin zu erwarten war. Und noch mehr Onliner, die nun auf den freien Markt fließen werden, wo sich der Rest bereits staut. Es stellt sich wirklich die Frage, was können AOL an ihrem Konzept noch ändern, um der Gegenwart gerecht zu werden? Ich fürchte, dieser Rückzug wird nicht der letzte für das Unternehmen bleiben.

04. Januar 2010

Drogendealer über WoW gefasst

Diese Story finde ich im höchsten Maße bemerkenswert: Mit Hilfe der World-of-Warcraft-Accountdaten halfen Blizzard Entertainment der amerikanischen Polizei einen Drogendealer dingfest zu machen, der sich nach Kanada abgesetzt hatte.
Ultrakonsequent wäre wohl nur noch eine Online-Verhaftung gewesen.

Penny Arcade haben einen schönen Comic zu der Geschichte. ;)

09. Juli 2009

Vodafone: FAIL

Vodafones peinliche Presse-VorstellungEgal was für Inhalte Vodafone auf ihrer Seite “embedded” haben und welche User auch immer dort mit dem Konzern “in Interaktion treten”, um zu “platzieren und zu posten”, die Pressevorführung, die “live” gestern ins Internet “gestreamt” wurde, war der erstaunlichste Schwall an heißer Luft und Buzzwords, den ich seit meiner Agenturzeit gehört habe.

Vodafone bietet uns, so erfahren wir, mit einer Microsite, die Teil des neuen Brandings ist (aua), “die Drehscheibe in das World Wide Web” mit der die social media plattforms angesteuert werden können – in einem bilateralen Verhältnis, natürlich, – wo die display ads und banner links hinverlinken können. Hier kann der User sich mit dem Unternehmen Vodafone auseinandersetzen und interaktiv werden. Also, nicht so stumpf und autistisch wie sonst in der Gegend herumstehen. Danke, Vodafone.

Wer das übersteht, ohne langsam einen Tumor zu entwickeln, kann sich dann von dem Repräsentanten der verantwortlichen Werbeagentur, Scholz & Friends, erklären lassen, dass Vodafone für “lean forward” steht. Also vornüberbeugen? Im Sinne von: “Bück Dich Kunde, hier kommt der Tarif?” Ich weiß nicht, ob der Werbemann mit der Sparfrisur es weiß, aber das ist, “in a nutshell”, die Entwicklung. Dass anschließend das mobile Internet mit dem Buchdruck und der Verbreitung des Christentums verglichen wird, ist zwar etwas haarsträubend, aber aus werbestrategischer Sicht noch nachvollziehbar. Auch wenn ich den Vergleich recht unglücklich finde, wenn man die Umstände der Bekehrungsmethoden bedenkt. Aber immerhin werden die Menschen dadurch “empowered”.

Wer mutig ist, kann sich das Video dazu sowie einen ganz exzellenten, begleitenden, Blog-Eintrag dazu auf dem Handelsblatt-Blog ansehen. Ich, jedenfalls, bin jetzt bereit den Mobilfunk-Anbieter zu wechseln, denn das Rot von Vodafone kann ich nicht mehr wirklich sehen. Obwohl – Vodafone hat ja im Zuge seiner Selbst-Neuentdeckung auch die Unternehmensfarbe geändert: Von Rot in… nun… äh… Rot. Das hat ein bisschen was von “des Kaisers neue Kleider”. Vielleicht gibt es aber auch eine markante Unterscheidung der Farbnuance, die dem ungeübten Auge einfach entgeht.

Um es mit den Worten der “Generation Upload” zu sagen: FAIL n00b!

07. Juli 2009

Crap Detection 101

Dieser Artikel von Howard Rheingold, ist ein sehr lesenswerter Beitrag zum intelligenten Ausfiltern von Müll auf der vielzitierten Datenautobahn: *Klick*

Der Artikel sollte im Grunde Pflichtlektüre für alle sein, die das Internet in irgendeiner Form benutzen.

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